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Lindenstr.
20 63785 Obernburg/Main |
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Heilpraktiker Michael Drechsler
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Unterschiedliche
Ansätze in der craniosacralen Therapie
Biomechanisches
Modell
Dieser
Ansatz bezieht sich eher auf die naturwissenschaftlichen
Forschungsergebnisse von Dr. John E. Upledger. Nach
seinem "Druckausgleichsmodell" entsteht
die rhythmische Fluktuation des Liquors durch Druckveränderungen
im Membransystem. Es handelt sich hierbei um ein reflektorisch
gesteuertes hydraulisches System zur Erhaltung der Homöostase. Information und
Steuerung sollen über nervliche Rezeptoren, die sich im Gewebe der Knochnähte
befinden, erfolgen.
Biodynamisches
Modell
Dieses
Konzept wurde von Dr. Sutherland vorgestellt. Er
ging davon aus, dass der "Primär Respiratorische
Mechanismus" allen anderen
Körpersystemen übergeordnet ist. Das treibende Element hierbei stellt die
göttliche Kraft (eine größere, übergeordnete Intelligenz) selbst, der "Atem des Lebens" - the "Breath
of Life"
dar. Diese Primäre Atmung oder auch
Lebensatem ist der Zündfunke, der das System in Gang bringt.
Dieser Aspekt wurde vom Briten Franklyn Sills aufgenommen und zur
s.g. "craniosacral biodynamics"
weiterentwickelt.
Wie
ist die Wirkung der Craniosacral-Therapie?
Der Therapeut, der mit
einem Druck von 2 - 20 gr. arbeitet, löst hauptsächlich
diejenigen Hindernisse im System, die zu stark sind, um von den normalen,
sich selbst korrigierenden physiologischen Kräften überwunden
werden zu können. Mit anderen Worten verstärkt er die autoregulierenden
Kräfte dieses Systems. Somit können keine
schwerwiegenden Fehler gemacht bzw. unerwünschte Nebenwirkungen verursacht
werden. Das "CSS" entscheidet selbst, wie Korrekturen ins System
integriert werden. Der Behandler ertastet mit
einfühlsamen Berührungen
verschiedene Stellen des Körpers, bewertet das System und erhält
somit Informationen über Harmonie, Gleichmäßigkeit
und Qualität der Bewegung im "CSS". Am besten sind diese
Bewegungen am Kopf (Cranium) und am Kreuzbein (Sacrum) zu spüren, da dort die Membranen,
die den Liquor enthalten, direkt ansetzen. Mit der Flüssigkeit
bewegen sich die Membranen normalerweise 6-12 mal in der Minute. Eine niedrigere Frequenz deutet oft auf eine geschwächte Vitalität des
Patienten hin, d.h. die Widerstandskräfte sind gering und er ist
anfälliger für Krankheiten.
>> Wie wird behandelt
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